Schaut auf diese "Angebot"!

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    Hallo, Sammlerfreunde!

    Dieses neue „Angebot“ ist mir heute aufgefallen:

    "SBZ Bezirkshandstempel mit 179 a 60 Pfg. rotkarmin gestempelt n i c h t geprüft
    Sofortkauf 15,00 €"

    Das Angebot besteht aus drei Briefmarken. Die zwei 6-Pfennig-Marken sind wohl nur als Beigabe gedacht, denn sie bewegen sich wertmäßig im 5-Cent-Bereich. Sie sind wegen der Tagesstempel-Fragmente nicht prüfbar. Zudem sind die Bezirksstempel so verwaschen, dass man schon fast Absicht des Produzenten vermuten muss. Und damit komme ich zum eigentlichen Thema:

    Es gibt unzählige Hinweise in Katalogen und in der Literatur, die vor dem übereilten Kauf von Bezirksstempel-Ausgaben warnen, z.B. der Michel-Katalog: „Fälschungen (Teilfälschungen) vorkommend (zum Schaden der Sammler)“ und „Falschstempel vorkommend, Stempelprüfung erforderlich“ oder „Aufdruckfälschungen sind außerst häufig“.

    Experten behaupten sogar, dass über 90% der Marken dieser Ausgaben Fälschungen sind (Dr. Böheim). Das ist vielleicht zu pessimistisch gesehen.

    Aber man fragt sich unwillkürlich, weshalb der Anbieter die Prüfung der 60-Pfennig-Marke scheut, bei einer Marke mit einem Katalogwert (geprüft) ….. 400,00 € !!!

    Lassen wir den Anbieter mal selbst zu Worte kommen:

    „Bitte sehen Sie sich die Bilder an, Bilder sagen mehr als Worte“. – Wie recht er hat!

    Die 60-Pfennig-Marke zeigt keinen eindeutigen PA-Bereich, für den sie mit dem Bezirksstempel-Aufdruck versehen wurde (möglicherweise „Leipzig 3“ oder doch „30“ bis „39“?). Der aufgebrachte Orts-/Tagesstempel wurde so abgeschlagen, dass die PA-Bezeichnung nicht feststellbar ist.

    Daher also werden die Marken zum Schleuderpreis angeboten. Aber 15 € für Fälschungen, das wäre mir der Spaß dann doch nicht wert. Für alle Fälle hat dieser rührige Anbieter bereits vorgesorgt:

    „Bei mir haben Sie kein Umtausch- oder Rückgabe- Recht lt. EU oder BGB.“ …

    … Auch nicht, wenn sich im nachherein herausstellt, dass ich Fälschungen gekauft habe?

    Fazit:
    Für dieses „Angebot“ würde ich keinen Pfifferling hergeben.

    Viele Grüße!
    Ihr Henn-land.
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    Hallo, Sammlerfreunde!

    Dieses neue „Angebot“ ist mir heute aufgefallen:

    "SBZ Bezirkshandstempel mit 179 a 60 Pfg. rotkarmin gestempelt n i c h t geprüft
    Sofortkauf 15,00 €"

    Das Angebot besteht aus drei Briefmarken. Die zwei 6-Pfennig-Marken sind wohl nur als Beigabe gedacht, denn sie bewegen sich wertmäßig im 5-Cent-Bereich. Sie sind wegen der Tagesstempel-Fragmente nicht prüfbar. Zudem sind die Bezirksstempel so verwaschen, dass man schon fast Absicht des Produzenten vermuten muss. Und damit komme ich zum eigentlichen Thema:

    Es gibt unzählige Hinweise in Katalogen und in der Literatur, die vor dem übereilten Kauf von Bezirksstempel-Ausgaben warnen, z.B. der Michel-Katalog: „Fälschungen (Teilfälschungen) vorkommend (zum Schaden der Sammler)“ und „Falschstempel vorkommend, Stempelprüfung erforderlich“ oder „Aufdruckfälschungen sind außerst häufig“.

    Experten behaupten sogar, dass über 90% der Marken dieser Ausgaben Fälschungen sind (Dr. Böheim). Das ist vielleicht zu pessimistisch gesehen.

    Aber man fragt sich unwillkürlich, weshalb der Anbieter die Prüfung der 60-Pfennig-Marke scheut, bei einer Marke mit einem Katalogwert (geprüft) ….. 400,00 € !!!

    Lassen wir den Anbieter mal selbst zu Worte kommen:

    „Bitte sehen Sie sich die Bilder an, Bilder sagen mehr als Worte“. – Wie recht er hat!

    Die 60-Pfennig-Marke zeigt keinen eindeutigen PA-Bereich, für den sie mit dem Bezirksstempel-Aufdruck versehen wurde (möglicherweise „Leipzig 3“ oder doch „30“ bis „39“?). Der aufgebrachte Orts-/Tagesstempel wurde so abgeschlagen, dass die PA-Bezeichnung nicht feststellbar ist.

    Daher also werden die Marken zum Schleuderpreis angeboten. Aber 15 € für Fälschungen, das wäre mir der Spaß dann doch nicht wert. Für alle Fälle hat dieser rührige Anbieter bereits vorgesorgt:

    „Bei mir haben Sie kein Umtausch- oder Rückgabe- Recht lt. EU oder BGB.“ …

    … Auch nicht, wenn sich im nachherein herausstellt, dass ich Fälschungen gekauft habe?

    Fazit:
    Für dieses „Angebot“ würde ich keinen Pfifferling hergeben.

    Viele Grüße!
    Ihr Henn-land.
    • Erstellt am 02.08.2016 um 08:44
    • #597904
    ... wer hat nur das "s" geklaut ...?

    Sorry, wahrscheinlich zu schnell getippt.


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    ... wer hat nur das "s" geklaut ...?

    Sorry, wahrscheinlich zu schnell getippt.


    • Erstellt am 02.08.2016 um 10:56
    • #597914
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    • Erstellt am 02.08.2016 um 12:47
    • #597920
    Guten Abend!

    Vielen Dank für Ihren informativen Beitrag und die sehr aufschlussreichen Hintergrundschilderungen. Sie bestärken mich in meiner kritischen Betrachtungsweise in Bezug auf die Bezirksstempel-Ausgaben.

    Falls Sie das „Angebot“ nicht finden … # 392639152.

    Also, würde ich am Ufer eines gerade zugefrorenen Sees stehen und noch schwanken, ob ich die Eisfläche betreten soll oder lieber nicht, und wenn dann ein Einheimischer vorbei kommt und mir sagen würde: „Geh nur, immerhin 10% derjenigen, die es versucht haben, sind heil am andeern Ufer angekommen!“, dann würde ich im weiten Bogen um den See herumlaufen. Es ist wohl der gesunde Menschenverstand, der mich von dem Wagnis abhalten würde.

    Ganz anders scheint das bei manchen Briefmarkensammlern zu funktionieren. Die Aussicht auf einen Schnapp schaltet offensichtlich den Verstand aus. Schlimm nur, dass es immer wieder Verkäufer gibt, die wissen, wie manche Sammler so… ticken, und die dieses Wissen um menschliche Schwächen zur Erzielung eines Gewinns benutzen. Oder, machen die das nur aus Spaß, nur um sich nach einem solchen Verkauf ordentlich auf die Schenkel klopfen zu können?

    In den Jahren, in denen ich in Neapel lebte und arbeitete, ist mir eines klar geworden: Die meisten Strauchdiebe, Betrüger, Diebe sind grundsätzlich keine schlechten Menschen. Sie vollbringen ihre kleinen Gaunereien auch in der Regel nicht, um damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Sie betrachten es als sportliche Herausforderung, es gehört zu ihrer Vorstellung, eine „bella figura“ zu machen.

    So, das heißt aber noch lange nicht, dass ich diesen Verkäufer – wenn Sie wissen, wen ich meine – zum „Knutteln“ finde …. im Gegenteil. Eine solche Nachsicht bringe ich gewöhnlich nur süditalienischen Kleinkriminellen entgegen.

    Ich hoffe aber, dass ich den einen oder anderen Sammlerfreund habe nachdenklich machen können. An Nachhaltigkeit wage ich gar nicht zu denken. Bei besagtem Verkäufer scheint jedoch „Hopfen und Malz verloren“ zu sein – wie man bei uns in Bayern ein wenig raubeinig zu sagen pflegt.

    Eine Bitte noch: Könnten Sie mir den Jahrgang, die Ausgabe des „Briefmarken Spiegel“ mitteilen, in dem Ihr Artikel veröffentlicht wurde. Ich möchte gerne mein Wissen über die Bezirksstempel –Ausgaben vertiefen.

    Viele Grüße und einen Guten Abend!
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    Guten Abend!

    Vielen Dank für Ihren informativen Beitrag und die sehr aufschlussreichen Hintergrundschilderungen. Sie bestärken mich in meiner kritischen Betrachtungsweise in Bezug auf die Bezirksstempel-Ausgaben.

    Falls Sie das „Angebot“ nicht finden … # 392639152.

    Also, würde ich am Ufer eines gerade zugefrorenen Sees stehen und noch schwanken, ob ich die Eisfläche betreten soll oder lieber nicht, und wenn dann ein Einheimischer vorbei kommt und mir sagen würde: „Geh nur, immerhin 10% derjenigen, die es versucht haben, sind heil am andeern Ufer angekommen!“, dann würde ich im weiten Bogen um den See herumlaufen. Es ist wohl der gesunde Menschenverstand, der mich von dem Wagnis abhalten würde.

    Ganz anders scheint das bei manchen Briefmarkensammlern zu funktionieren. Die Aussicht auf einen Schnapp schaltet offensichtlich den Verstand aus. Schlimm nur, dass es immer wieder Verkäufer gibt, die wissen, wie manche Sammler so… ticken, und die dieses Wissen um menschliche Schwächen zur Erzielung eines Gewinns benutzen. Oder, machen die das nur aus Spaß, nur um sich nach einem solchen Verkauf ordentlich auf die Schenkel klopfen zu können?

    In den Jahren, in denen ich in Neapel lebte und arbeitete, ist mir eines klar geworden: Die meisten Strauchdiebe, Betrüger, Diebe sind grundsätzlich keine schlechten Menschen. Sie vollbringen ihre kleinen Gaunereien auch in der Regel nicht, um damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Sie betrachten es als sportliche Herausforderung, es gehört zu ihrer Vorstellung, eine „bella figura“ zu machen.

    So, das heißt aber noch lange nicht, dass ich diesen Verkäufer – wenn Sie wissen, wen ich meine – zum „Knutteln“ finde …. im Gegenteil. Eine solche Nachsicht bringe ich gewöhnlich nur süditalienischen Kleinkriminellen entgegen.

    Ich hoffe aber, dass ich den einen oder anderen Sammlerfreund habe nachdenklich machen können. An Nachhaltigkeit wage ich gar nicht zu denken. Bei besagtem Verkäufer scheint jedoch „Hopfen und Malz verloren“ zu sein – wie man bei uns in Bayern ein wenig raubeinig zu sagen pflegt.

    Eine Bitte noch: Könnten Sie mir den Jahrgang, die Ausgabe des „Briefmarken Spiegel“ mitteilen, in dem Ihr Artikel veröffentlicht wurde. Ich möchte gerne mein Wissen über die Bezirksstempel –Ausgaben vertiefen.

    Viele Grüße und einen Guten Abend!
    • Erstellt am 02.08.2016 um 17:23
    • #597928
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    • Erstellt am 03.08.2016 um 00:00
    • #597934
    Guten Tag,

    ganz so negativ, wie Sie es darstellen, schlagen die Prüfkosten nicht ins Kontor. Ich bin der Sache mal auf den Grund gegangen. Zunächst auszugsweise aus meinem eMail-Verkehr von gestern:

    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxSehr geehrter Herr Dr. …,
    … Ihres Prüfgebietes:
    "Bezirksstempel-Ausgaben, Bezirk 27", gestempelt.
    Ich bitte mir mitzuteilen, mit welchen Prüfkosten ich zu rechnen habe, falls sich die Marken als echt herausstellen sollten.
    Vielen Dank im Voraus! Mit freundlichen Grüßen …
    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxGuten Abend Herr …,
    es könnten 10€ dabei an Kosten für Sie entstehen. Bei hochwertigeren Stücken fallen bei Echtheit ggfs. 3% Katalogwert an.
    Mit freundlichen Grüßen …
    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

    Auf dieser Basis rechne ich jetzt mal durch:
    (Hin)-Versand als R-Brief, eigenhändig, Wertbrief: 9,65 €, bzw. anteilig für die 60-Pfennig-Marke nur ca. 3,20 €
    Prüfgebühr für 3 Marken 10,00 €, bzw. anteilig für die besagte 60-Pfennig-Marke nur ca. 3,30 €
    bei Echtheit der 60-Pfennig-Marke in Farbe a: 3% von 400,00 € = 12,00 €
    (Rück)-Versand wie oben ca. 3,20 € pro Marke
    Summe für die 60-Pfennig-Marke: ca. 21,70 € / jedenfalls unter 25,00 €.

    Aber:
    Falls die 60-Pfennig-Marke das Prädikat „Marke; echt, Stempel: echt, Erhaltung: einwandfrei“ erhalten sollte, würde sie nicht mehr für nur 15,00 € über den Ladentisch gehen. Bei zusätzlichen Unkosten von unter 25,00 € wäre die Wertsteigerung enorm. Sie wäre jetzt verkäuflich. Sie wäre beinahe schon in die Kategorie „Rarität“ einzustufen, wenn man die 90%ige Fälschungsquote (bei hochpreisigen Marken eine eher noch eine höhere Quote) berücksichtigt. Die zeitnahe Prüfung wäre auch noch einzukalkulieren.

    Jetzt begebe ich mich auf das Gebiet der Spekulation:
    Ich schätze mal, dass auf diese Art und Weise ein Verkaufserlös von um die 100,00 € durchaus realistisch ist.

    Das ergäbe dann folgendes Fazit:
    Aus einer auch für einen Spottpreis von 15,00 € zunächst einmal mit reellen Mitteln unverkäuflichen Marke, wobei der Käufer das Risiko für seinen „Wetteinsatz“ selbst trägt, wird durch die Prüfung und den Einsatz von unter 25,00 € ein hochpreisiges Exemplar im Wert von rund 100,00 € (mindestens).

    Ich würde sagen: „Ein Bombengeschäft!“

    Ich stell‘ das mal so zur Diskussion und wünsche noch
    einen schönen und in jeder Hinsicht erfolgreichen Tag!
    Ihr Henn-land.

    Nur für den besagten, äußerst rührigen und „knutteligen“ Anbieter folgenden Rat:
    Beachte!
    Wenn der Verkauf so abläuft, dann hast du
    a) die Post glücklich gemacht … sie muss ein bisschen weniger jammern, wie schlecht es ihr geht …
    b) einen BPP-Prüfer glücklich gemacht … seine Dienstleistung bringt endlich auch mal was ein …
    c) einen Sammler-Kunden glücklich gemacht … er kann eine Lücke in seiner Sammlung schließen …
    d) den Staat glücklich gemacht … du wirst den Gewinn bestimmt „differenz-versteuern“ …
    und letztlich auch
    e) dich als Verkäufer glücklich gemacht … denn was will man mehr als zufriedene Kunden.

    Friede, Freude, Eierkuchen ist so einfach zu erreichen! Schwarzhandel und fadenscheinige Verkaufsargumente schaden nur!
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    Guten Tag,

    ganz so negativ, wie Sie es darstellen, schlagen die Prüfkosten nicht ins Kontor. Ich bin der Sache mal auf den Grund gegangen. Zunächst auszugsweise aus meinem eMail-Verkehr von gestern:

    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxSehr geehrter Herr Dr. …,
    … Ihres Prüfgebietes:
    "Bezirksstempel-Ausgaben, Bezirk 27", gestempelt.
    Ich bitte mir mitzuteilen, mit welchen Prüfkosten ich zu rechnen habe, falls sich die Marken als echt herausstellen sollten.
    Vielen Dank im Voraus! Mit freundlichen Grüßen …
    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxGuten Abend Herr …,
    es könnten 10€ dabei an Kosten für Sie entstehen. Bei hochwertigeren Stücken fallen bei Echtheit ggfs. 3% Katalogwert an.
    Mit freundlichen Grüßen …
    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

    Auf dieser Basis rechne ich jetzt mal durch:
    (Hin)-Versand als R-Brief, eigenhändig, Wertbrief: 9,65 €, bzw. anteilig für die 60-Pfennig-Marke nur ca. 3,20 €
    Prüfgebühr für 3 Marken 10,00 €, bzw. anteilig für die besagte 60-Pfennig-Marke nur ca. 3,30 €
    bei Echtheit der 60-Pfennig-Marke in Farbe a: 3% von 400,00 € = 12,00 €
    (Rück)-Versand wie oben ca. 3,20 € pro Marke
    Summe für die 60-Pfennig-Marke: ca. 21,70 € / jedenfalls unter 25,00 €.

    Aber:
    Falls die 60-Pfennig-Marke das Prädikat „Marke; echt, Stempel: echt, Erhaltung: einwandfrei“ erhalten sollte, würde sie nicht mehr für nur 15,00 € über den Ladentisch gehen. Bei zusätzlichen Unkosten von unter 25,00 € wäre die Wertsteigerung enorm. Sie wäre jetzt verkäuflich. Sie wäre beinahe schon in die Kategorie „Rarität“ einzustufen, wenn man die 90%ige Fälschungsquote (bei hochpreisigen Marken eine eher noch eine höhere Quote) berücksichtigt. Die zeitnahe Prüfung wäre auch noch einzukalkulieren.

    Jetzt begebe ich mich auf das Gebiet der Spekulation:
    Ich schätze mal, dass auf diese Art und Weise ein Verkaufserlös von um die 100,00 € durchaus realistisch ist.

    Das ergäbe dann folgendes Fazit:
    Aus einer auch für einen Spottpreis von 15,00 € zunächst einmal mit reellen Mitteln unverkäuflichen Marke, wobei der Käufer das Risiko für seinen „Wetteinsatz“ selbst trägt, wird durch die Prüfung und den Einsatz von unter 25,00 € ein hochpreisiges Exemplar im Wert von rund 100,00 € (mindestens).

    Ich würde sagen: „Ein Bombengeschäft!“

    Ich stell‘ das mal so zur Diskussion und wünsche noch
    einen schönen und in jeder Hinsicht erfolgreichen Tag!
    Ihr Henn-land.

    Nur für den besagten, äußerst rührigen und „knutteligen“ Anbieter folgenden Rat:
    Beachte!
    Wenn der Verkauf so abläuft, dann hast du
    a) die Post glücklich gemacht … sie muss ein bisschen weniger jammern, wie schlecht es ihr geht …
    b) einen BPP-Prüfer glücklich gemacht … seine Dienstleistung bringt endlich auch mal was ein …
    c) einen Sammler-Kunden glücklich gemacht … er kann eine Lücke in seiner Sammlung schließen …
    d) den Staat glücklich gemacht … du wirst den Gewinn bestimmt „differenz-versteuern“ …
    und letztlich auch
    e) dich als Verkäufer glücklich gemacht … denn was will man mehr als zufriedene Kunden.

    Friede, Freude, Eierkuchen ist so einfach zu erreichen! Schwarzhandel und fadenscheinige Verkaufsargumente schaden nur!
    • Erstellt am 05.08.2016 um 07:35
    • #598195
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    • Erstellt am 05.08.2016 um 07:54
    • #598199
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    ganz so negativ, wie Sie es darstellen, schlagen die Prüfkosten nicht ins Kontor. Ich bin der Sache mal auf den Grund gegangen. Zunächst auszugsweise aus meinem eMail-Verkehr von gestern:

    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxSehr geehrter Herr Dr. …,
    … Ihres Prüfgebietes:
    "Bezirksstempel-Ausgaben, Bezirk 27", gestempelt.
    Ich bitte mir mitzuteilen, mit welchen Prüfkosten ich zu rechnen habe, falls sich die Marken als echt herausstellen sollten.
    Vielen Dank im Voraus! Mit freundlichen Grüßen …
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    es könnten 10€ dabei an Kosten für Sie entstehen. Bei hochwertigeren Stücken fallen bei Echtheit ggfs. 3% Katalogwert an.
    Mit freundlichen Grüßen …
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    Auf dieser Basis rechne ich jetzt mal durch:
    (Hin)-Versand als R-Brief, eigenhändig, Wertbrief: 9,65 €, bzw. anteilig für die 60-Pfennig-Marke nur ca. 3,20 €
    Prüfgebühr für 3 Marken 10,00 €, bzw. anteilig für die besagte 60-Pfennig-Marke nur ca. 3,30 €
    bei Echtheit der 60-Pfennig-Marke in Farbe a: 3% von 400,00 € = 12,00 €
    (Rück)-Versand wie oben ca. 3,20 € pro Marke
    Summe für die 60-Pfennig-Marke: ca. 21,70 € / jedenfalls unter 25,00 €.

    Aber:
    Falls die 60-Pfennig-Marke das Prädikat „Marke; echt, Stempel: echt, Erhaltung: einwandfrei“ erhalten sollte, würde sie nicht mehr für nur 15,00 € über den Ladentisch gehen. Bei zusätzlichen Unkosten von unter 25,00 € wäre die Wertsteigerung enorm. Sie wäre jetzt verkäuflich. Sie wäre beinahe schon in die Kategorie „Rarität“ einzustufen, wenn man die 90%ige Fälschungsquote (bei hochpreisigen Marken eine eher noch eine höhere Quote) berücksichtigt. Die zeitnahe Prüfung wäre auch noch einzukalkulieren.

    Jetzt begebe ich mich auf das Gebiet der Spekulation:
    Ich schätze mal, dass auf diese Art und Weise ein Verkaufserlös von um die 100,00 € durchaus realistisch ist.

    Das ergäbe dann folgendes Fazit:
    Aus einer auch für einen Spottpreis von 15,00 € zunächst einmal mit reellen Mitteln unverkäuflichen Marke, wobei der Käufer das Risiko für seinen „Wetteinsatz“ selbst trägt, wird durch die Prüfung und den Einsatz von unter 25,00 € ein hochpreisiges Exemplar im Wert von rund 100,00 € (mindestens).

    Ich würde sagen: „Ein Bombengeschäft!“

    Ich stell‘ das mal so zur Diskussion und wünsche noch
    einen schönen und in jeder Hinsicht erfolgreichen Tag!
    Ihr Henn-land.

    Nur für den besagten, äußerst rührigen und „knutteligen“ Anbieter folgenden Rat:
    Beachte!
    Wenn der Verkauf so abläuft, dann hast du
    a) die Post glücklich gemacht … sie muss ein bisschen weniger jammern, wie schlecht es ihr geht …
    b) einen BPP-Prüfer glücklich gemacht … seine Dienstleistung bringt endlich auch mal was ein …
    c) einen Sammler-Kunden glücklich gemacht … er kann eine Lücke in seiner Sammlung schließen …
    d) den Staat glücklich gemacht … du wirst den Gewinn bestimmt „differenz-versteuern“ …
    und letztlich auch
    e) dich als Verkäufer glücklich gemacht … denn was will man mehr als zufriedene Kunden.

    Friede, Freude, Eierkuchen ist so einfach zu erreichen! Schwarzhandel und fadenscheinige Verkaufsargumente schaden nur!
    • Erstellt am 05.08.2016 um 07:35
    • #598195
    Ich fass‘ es nicht!

    Ich sehe gerade: der Typ hat den Verkaufspreis von ursprünglich 15,00 € auf 25,00 € angehoben. Hat er etwa nachgedacht und die zu erwartenden Steuernachzahlungen nun mit eingepreist?
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    Die Informationen sind nicht mehr verfügbar, da das Konto dieses Benutzers gelöscht wird (DSGVO-Grundverordnung).
    • Erstellt am 05.08.2016 um 07:54
    • #598199
    Prüfgebiet, Namen, Anschrift und eMail-Adresse habe ich aus dem aktuellen Michel-Katalog unter: "Prüferliste (Stand 24.2.2016)", S.1375, und unter: "Anschriften der Prüfer im BPP (Stand 24.2.2016)", S. 1378.
    Die Auszüge aus meinem eMail-Verkehr sind authentisch. Ich bereite gerade eine Prüfsendung mit 5 Marken der Bezirksstempel-Ausgaben vor.
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    Prüfgebiet, Namen, Anschrift und eMail-Adresse habe ich aus dem aktuellen Michel-Katalog unter: "Prüferliste (Stand 24.2.2016)", S.1375, und unter: "Anschriften der Prüfer im BPP (Stand 24.2.2016)", S. 1378.
    Die Auszüge aus meinem eMail-Verkehr sind authentisch. Ich bereite gerade eine Prüfsendung mit 5 Marken der Bezirksstempel-Ausgaben vor.
    • Erstellt am 05.08.2016 um 08:16
    • #598204
    Die Informationen sind nicht mehr verfügbar, da das Konto dieses Benutzers gelöscht wird (DSGVO-Grundverordnung).
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    Guten Tag,

    ganz so negativ, wie Sie es darstellen, schlagen die Prüfkosten nicht ins Kontor. Ich bin der Sache mal auf den Grund gegangen. Zunächst auszugsweise aus meinem eMail-Verkehr von gestern:

    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxSehr geehrter Herr Dr. …,
    … Ihres Prüfgebietes:
    "Bezirksstempel-Ausgaben, Bezirk 27", gestempelt.
    Ich bitte mir mitzuteilen, mit welchen Prüfkosten ich zu rechnen habe, falls sich die Marken als echt herausstellen sollten.
    Vielen Dank im Voraus! Mit freundlichen Grüßen …
    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxGuten Abend Herr …,
    es könnten 10€ dabei an Kosten für Sie entstehen. Bei hochwertigeren Stücken fallen bei Echtheit ggfs. 3% Katalogwert an.
    Mit freundlichen Grüßen …
    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

    Auf dieser Basis rechne ich jetzt mal durch:
    (Hin)-Versand als R-Brief, eigenhändig, Wertbrief: 9,65 €, bzw. anteilig für die 60-Pfennig-Marke nur ca. 3,20 €
    Prüfgebühr für 3 Marken 10,00 €, bzw. anteilig für die besagte 60-Pfennig-Marke nur ca. 3,30 €
    bei Echtheit der 60-Pfennig-Marke in Farbe a: 3% von 400,00 € = 12,00 €
    (Rück)-Versand wie oben ca. 3,20 € pro Marke
    Summe für die 60-Pfennig-Marke: ca. 21,70 € / jedenfalls unter 25,00 €.

    Aber:
    Falls die 60-Pfennig-Marke das Prädikat „Marke; echt, Stempel: echt, Erhaltung: einwandfrei“ erhalten sollte, würde sie nicht mehr für nur 15,00 € über den Ladentisch gehen. Bei zusätzlichen Unkosten von unter 25,00 € wäre die Wertsteigerung enorm. Sie wäre jetzt verkäuflich. Sie wäre beinahe schon in die Kategorie „Rarität“ einzustufen, wenn man die 90%ige Fälschungsquote (bei hochpreisigen Marken eine eher noch eine höhere Quote) berücksichtigt. Die zeitnahe Prüfung wäre auch noch einzukalkulieren.

    Jetzt begebe ich mich auf das Gebiet der Spekulation:
    Ich schätze mal, dass auf diese Art und Weise ein Verkaufserlös von um die 100,00 € durchaus realistisch ist.

    Das ergäbe dann folgendes Fazit:
    Aus einer auch für einen Spottpreis von 15,00 € zunächst einmal mit reellen Mitteln unverkäuflichen Marke, wobei der Käufer das Risiko für seinen „Wetteinsatz“ selbst trägt, wird durch die Prüfung und den Einsatz von unter 25,00 € ein hochpreisiges Exemplar im Wert von rund 100,00 € (mindestens).

    Ich würde sagen: „Ein Bombengeschäft!“

    Ich stell‘ das mal so zur Diskussion und wünsche noch
    einen schönen und in jeder Hinsicht erfolgreichen Tag!
    Ihr Henn-land.

    Nur für den besagten, äußerst rührigen und „knutteligen“ Anbieter folgenden Rat:
    Beachte!
    Wenn der Verkauf so abläuft, dann hast du
    a) die Post glücklich gemacht … sie muss ein bisschen weniger jammern, wie schlecht es ihr geht …
    b) einen BPP-Prüfer glücklich gemacht … seine Dienstleistung bringt endlich auch mal was ein …
    c) einen Sammler-Kunden glücklich gemacht … er kann eine Lücke in seiner Sammlung schließen …
    d) den Staat glücklich gemacht … du wirst den Gewinn bestimmt „differenz-versteuern“ …
    und letztlich auch
    e) dich als Verkäufer glücklich gemacht … denn was will man mehr als zufriedene Kunden.

    Friede, Freude, Eierkuchen ist so einfach zu erreichen! Schwarzhandel und fadenscheinige Verkaufsargumente schaden nur!
    • Erstellt am 05.08.2016 um 07:35
    • #598195
    Stimmt definitiv nicht!
    Die "Einsendegebühr/Grundgebühr" ist zwar variabel es sind aber in der Regel 25 € fällig,- Ausnahmen bestätigen diese Regel.
    Allerdings werden die anfallendenden Kosten wiederum im Regelfall mit dieser Grundgebühr verrechnet, so daß sich der Preis erst über die 25 Euro bewegt, wenn die Summe der Einzelprüfgebühren die 25 Euro überschreitet. Auch die Einzelprüfgebühr ist variabel liegt im Regelfall zwischen 3 - 5 % vom Michel je nach Prüfer zzgl. Gebühren für Attest oder Befund in der Regel 20/5 Euro.
    Die oben genannte Marke ist mindestent mit Befund zu prüfen also würde eine Prüfung incl. Porto ca. 31 bis 35 Euro kosten,- aber wer schickt schon eine einzelne Marke zur Prüfung? Bei 20 bis 50 Marken erfolgt eine günstigere Verteilung der Grundgebühr, was die Einzelprüfung billiger macht, aber mal schnell mit 2 oder 300 € gesamt zu Buche schlägt,- jedoch sollten gerade fälschungsgefährdete Stücke mit aktuellem KB/FA im mittleren Preissegment auch noch locker 30 % Michel einspielen,- billiger gibt es die auch in der Regel nicht zu kaufen, es sei denn ein Erbe will schnell Opas Sammlung versilbern,- bar jeder Kenntnis.
  • abi-philafan

    444 Beiträge

    Deutschland

    Stimmt definitiv nicht!
    Die "Einsendegebühr/Grundgebühr" ist zwar variabel es sind aber in der Regel 25 € fällig,- Ausnahmen bestätigen diese Regel.
    Allerdings werden die anfallendenden Kosten wiederum im Regelfall mit dieser Grundgebühr verrechnet, so daß sich der Preis erst über die 25 Euro bewegt, wenn die Summe der Einzelprüfgebühren die 25 Euro überschreitet. Auch die Einzelprüfgebühr ist variabel liegt im Regelfall zwischen 3 - 5 % vom Michel je nach Prüfer zzgl. Gebühren für Attest oder Befund in der Regel 20/5 Euro.
    Die oben genannte Marke ist mindestent mit Befund zu prüfen also würde eine Prüfung incl. Porto ca. 31 bis 35 Euro kosten,- aber wer schickt schon eine einzelne Marke zur Prüfung? Bei 20 bis 50 Marken erfolgt eine günstigere Verteilung der Grundgebühr, was die Einzelprüfung billiger macht, aber mal schnell mit 2 oder 300 € gesamt zu Buche schlägt,- jedoch sollten gerade fälschungsgefährdete Stücke mit aktuellem KB/FA im mittleren Preissegment auch noch locker 30 % Michel einspielen,- billiger gibt es die auch in der Regel nicht zu kaufen, es sei denn ein Erbe will schnell Opas Sammlung versilbern,- bar jeder Kenntnis.
    • Erstellt am 06.08.2016 um 03:20
    • #598279
    Kurze Korrektur der 5 %,- ich habe gerade nochmal in die Prüfordnung,- steht ja im Michel,geschaut bis 4% Michel werden hier genannt. Aber nicht zu vergessen ist die MWSt., damit werden es effektiv natürlich mehr als die max. 4% Michel.
  • henn-land
    Account geschlossen

    233 Beiträge

    Deutschland

    Kurze Korrektur der 5 %,- ich habe gerade nochmal in die Prüfordnung,- steht ja im Michel,geschaut bis 4% Michel werden hier genannt. Aber nicht zu vergessen ist die MWSt., damit werden es effektiv natürlich mehr als die max. 4% Michel.
    • Erstellt am 06.08.2016 um 03:28
    • #598280
    Guten Morgen!

    Wenn ich Sie richtig verstehe, bezweifeln Sie die richtige Wiedergabe der von mir - im Wortlaut unter Weglassung lediglich der Klarnamen - zitierten eMails.

    Das ist ein starkes Stück!
  • Konto gelöscht
    Konto gelöscht

    0 Beiträge

    Deutschland

    Guten Morgen!

    Wenn ich Sie richtig verstehe, bezweifeln Sie die richtige Wiedergabe der von mir - im Wortlaut unter Weglassung lediglich der Klarnamen - zitierten eMails.

    Das ist ein starkes Stück!
    • Erstellt am 06.08.2016 um 03:40
    • #598281
    Die Informationen sind nicht mehr verfügbar, da das Konto dieses Benutzers gelöscht wird (DSGVO-Grundverordnung).
  • henn-land
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    233 Beiträge

    Deutschland

    Die Informationen sind nicht mehr verfügbar, da das Konto dieses Benutzers gelöscht wird (DSGVO-Grundverordnung).
    • Erstellt am 06.08.2016 um 04:32
    • #598290
    Guten Morgen!

    Ich habe ein aktuelles Beispiel in einem aktuell in die Wege geleiteten Prüfauftrag bei dem aktuell zuständigen BPP-Prüfer zu Grunde gelegt. Ich habe Ihnen auch den Klarnamen mitgeteilt. Es geht also insbesondere nicht um jenen in Berlin agierenden BPP-Prüfer, der in dem aktuellen Beispiel auch gar nicht der zuständige Prüfer wäre. Es geht auch nicht um die Preisliste eines mir bekannten, aber eben auch nicht zuständigen BPP-Prüfers, der für die Prüfung von hochpreisigen AM-Post-Marken nur 2% Prüfgebühr verlangt.

    Es geht auch nicht um die in der Prüfordnung des BPP festgelegten Preis-Obergrenzen.

    Es geht einzig und allein um die Frage, ob sich eine Prüfung der besagten 60-Pfennig-Marke für den Anbieter gelohnt, falls sich diese Marke, dieser Aufdruck und dieser Stempel als "echt und einwandfrei" herausstellen würde...

    ... und ob es einwandfreie Geschäftsgebaren sind, wenn der Käufer mit 25,00 € Wetteinsatz in ein illegales Geschäft gelockt wird.

    Ich wünsche noch einen schönen und erfolgreichen Tag!
    Nichts für ungut!
    Henn-land.
  • henn-land
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    233 Beiträge

    Deutschland

    Guten Morgen!

    Ich habe ein aktuelles Beispiel in einem aktuell in die Wege geleiteten Prüfauftrag bei dem aktuell zuständigen BPP-Prüfer zu Grunde gelegt. Ich habe Ihnen auch den Klarnamen mitgeteilt. Es geht also insbesondere nicht um jenen in Berlin agierenden BPP-Prüfer, der in dem aktuellen Beispiel auch gar nicht der zuständige Prüfer wäre. Es geht auch nicht um die Preisliste eines mir bekannten, aber eben auch nicht zuständigen BPP-Prüfers, der für die Prüfung von hochpreisigen AM-Post-Marken nur 2% Prüfgebühr verlangt.

    Es geht auch nicht um die in der Prüfordnung des BPP festgelegten Preis-Obergrenzen.

    Es geht einzig und allein um die Frage, ob sich eine Prüfung der besagten 60-Pfennig-Marke für den Anbieter gelohnt, falls sich diese Marke, dieser Aufdruck und dieser Stempel als "echt und einwandfrei" herausstellen würde...

    ... und ob es einwandfreie Geschäftsgebaren sind, wenn der Käufer mit 25,00 € Wetteinsatz in ein illegales Geschäft gelockt wird.

    Ich wünsche noch einen schönen und erfolgreichen Tag!
    Nichts für ungut!
    Henn-land.
    • Erstellt am 06.08.2016 um 05:21
    • #598303
    Sorry, dieses Mal wurde ein ganzes Wort geklaut: "hätte". Ich würde gerne wissen, wer mich da immer sabotiert. Vielleicht ist's aber auch nur ein Flüchtigkeitsfehler, der nun den Lesefluss des geneigten Lesers hemmt.
    Nochmals, sorry!
  • briefmarkenjunky

    287 Beiträge

    Deutschland

    Sorry, dieses Mal wurde ein ganzes Wort geklaut: "hätte". Ich würde gerne wissen, wer mich da immer sabotiert. Vielleicht ist's aber auch nur ein Flüchtigkeitsfehler, der nun den Lesefluss des geneigten Lesers hemmt.
    Nochmals, sorry!
    • Erstellt am 06.08.2016 um 05:29
    • #598305
    Gudden

    Ich versuche jetzt schon die ganze Zeit etwas illegales an dem Angebot finden ...er behauptet weder die Echtheit noch steht in dem Angebot etwas von Echtheit .
    Was solls jeder kann doch sein Geld ausgeben wofür er will und auch sammeln was er will !
    Ansonsten dürfte das gute Stück aktuell gepr.+ BPP Befund um die 150 bis 200 € bringen bei den entsprechenden Verkaufsbedingung...
  • henn-land
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    233 Beiträge

    Deutschland

    Gudden

    Ich versuche jetzt schon die ganze Zeit etwas illegales an dem Angebot finden ...er behauptet weder die Echtheit noch steht in dem Angebot etwas von Echtheit .
    Was solls jeder kann doch sein Geld ausgeben wofür er will und auch sammeln was er will !
    Ansonsten dürfte das gute Stück aktuell gepr.+ BPP Befund um die 150 bis 200 € bringen bei den entsprechenden Verkaufsbedingung...
    • Erstellt am 06.08.2016 um 14:01
    • #598336
    Ein herzliches Willkommen!

    Wenn Sie nochmals zurückblättern würden, dann könnten Sie sich vergewissern, das dem Anbieter von keinem der Forumsbeteiligten vorgeworfen wurde, das Angebot, um das es geht, sei illegal.

    Es ging mir darum, Sammlerfreunde von dem nur scheinbar so günstigen Angebot Abstand nehmen zu lassen, denn 15,00 € resp. 25,00 € für drei in höchstem Maße „verdächtige“ Briefmarken auszugeben, ist reinste Geldverschwendung.

    Daraus entwickelte sich eine Diskussion um die Kosten einer Prüfung durch einen sachverständigen Prüfer. Es schälte sich die Überzeugung heraus, dass in diesem konkreten Fall eine zeitnahe Prüfung durchaus verkaufsförderlich sein kann … und für den Anbieter auch ein Bombengeschäft werden kann - nicht muss.

    Und drittens ging es darum, dass der besagte Anbieter wahrheitswidrig behauptet, er wäre lediglich ein „Privatanbieter“ und daher, in falscher Schussfolgerung, von allen Gewährleistungspflichten entbunden. Diese Geschäftsgebaren habe ich als „illegal“ bezeichnet und ihn darüber hinaus, nun bezogen auf sein Geschäftsmodell, als einen „Schwarzhändler“ bezeichnet. Die letztere Bezeichnung bezieht sich insbesondere auf die Steuer- und Abgabenbefreiung, die er sich selbst genehmigt hat.

    Wohlgemerkt, das Angebot ist legal, genauso legal wie die Jagd auf unüberlegt handelnde Schnäppchenjäger, die sich – trotz aller offiziellen Warnungen (siehe Warnhinweise in der Fachliteratur), trotz aller Warnungen von Experten und trotz aller Hinweise von erfahrenen Sammlern und Händlern – dazu hinreißen lassen, 25,00 € aus dem Fenster zu werfen.

    Grübeln Sie nicht weiter!
    Genießen Sie den schönen Sommerabend!
    Henn-land.
  • lumper
    Account geschlossen
    PRO free

    181 Beiträge

    Deutschland

    Ein herzliches Willkommen!

    Wenn Sie nochmals zurückblättern würden, dann könnten Sie sich vergewissern, das dem Anbieter von keinem der Forumsbeteiligten vorgeworfen wurde, das Angebot, um das es geht, sei illegal.

    Es ging mir darum, Sammlerfreunde von dem nur scheinbar so günstigen Angebot Abstand nehmen zu lassen, denn 15,00 € resp. 25,00 € für drei in höchstem Maße „verdächtige“ Briefmarken auszugeben, ist reinste Geldverschwendung.

    Daraus entwickelte sich eine Diskussion um die Kosten einer Prüfung durch einen sachverständigen Prüfer. Es schälte sich die Überzeugung heraus, dass in diesem konkreten Fall eine zeitnahe Prüfung durchaus verkaufsförderlich sein kann … und für den Anbieter auch ein Bombengeschäft werden kann - nicht muss.

    Und drittens ging es darum, dass der besagte Anbieter wahrheitswidrig behauptet, er wäre lediglich ein „Privatanbieter“ und daher, in falscher Schussfolgerung, von allen Gewährleistungspflichten entbunden. Diese Geschäftsgebaren habe ich als „illegal“ bezeichnet und ihn darüber hinaus, nun bezogen auf sein Geschäftsmodell, als einen „Schwarzhändler“ bezeichnet. Die letztere Bezeichnung bezieht sich insbesondere auf die Steuer- und Abgabenbefreiung, die er sich selbst genehmigt hat.

    Wohlgemerkt, das Angebot ist legal, genauso legal wie die Jagd auf unüberlegt handelnde Schnäppchenjäger, die sich – trotz aller offiziellen Warnungen (siehe Warnhinweise in der Fachliteratur), trotz aller Warnungen von Experten und trotz aller Hinweise von erfahrenen Sammlern und Händlern – dazu hinreißen lassen, 25,00 € aus dem Fenster zu werfen.

    Grübeln Sie nicht weiter!
    Genießen Sie den schönen Sommerabend!
    Henn-land.
    • Erstellt am 06.08.2016 um 17:31
    • #598355
    Schlimme Sache! Das geht doch alles garnicht. Wenn doch aber "Sammlerfreunde" das scheinbar so günstige und „verdächtige“ Angebot kaufen möchten und ihr Geld "verschwenden" möchten (was ja noch nicht klar ist) sollen sie es doch tun. Keiner braucht ewige Belehrungen. Es gibt Leute die was wissen und es gibt Leute die denken sie wissen was und es gibt Leute die nerven einfach.

    Gruß aus Anhalt und schönes Wochenende
  • henn-land
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    233 Beiträge

    Deutschland

    Schlimme Sache! Das geht doch alles garnicht. Wenn doch aber "Sammlerfreunde" das scheinbar so günstige und „verdächtige“ Angebot kaufen möchten und ihr Geld "verschwenden" möchten (was ja noch nicht klar ist) sollen sie es doch tun. Keiner braucht ewige Belehrungen. Es gibt Leute die was wissen und es gibt Leute die denken sie wissen was und es gibt Leute die nerven einfach.

    Gruß aus Anhalt und schönes Wochenende
    • Erstellt am 06.08.2016 um 20:02
    • #598358
    Hallo,

    ich stimme Ihnen ja in jeder Hinsicht zu. Allerdings haben Sie eine Gruppe Menschen vergessen aufzuzählen, nämlich die, die sich auf die Severinsbrücke in Köln stellen und ihre hart verdienten Euro-Scheine in den Rhein rieseln lassen. Klar, das ist legal! Es kann schließlich jeder mit seinem Geld machen, was er will und sei die Idee noch so abstrus (wie mein Beispiel, ich geb’s ja zu). Aber fragen Sie mal einen Obdachlosen, der vom Ufer das Geschehen beobachtet, ob das auch legitim sei.

    Das war mein Wort zum Sonntag.

    Bis bald mal wieder!
  • Konto gelöscht
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    0 Beiträge

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    Schlimme Sache! Das geht doch alles garnicht. Wenn doch aber "Sammlerfreunde" das scheinbar so günstige und „verdächtige“ Angebot kaufen möchten und ihr Geld "verschwenden" möchten (was ja noch nicht klar ist) sollen sie es doch tun. Keiner braucht ewige Belehrungen. Es gibt Leute die was wissen und es gibt Leute die denken sie wissen was und es gibt Leute die nerven einfach.

    Gruß aus Anhalt und schönes Wochenende
    • Erstellt am 06.08.2016 um 20:02
    • #598358
    Die Informationen sind nicht mehr verfügbar, da das Konto dieses Benutzers gelöscht wird (DSGVO-Grundverordnung).

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