AM-Post Raritäten ??

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    Die Informationen sind nicht mehr verfügbar, da das Konto dieses Benutzers gelöscht wird (DSGVO-Grundverordnung).
  • abi-philafan

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    • Erstellt am 06.07.2016 um 10:49
    • #594981
    Hallo,
    Mit Halbierungen ist immer so eine Sache, ich für meinen Teil habe noch keine ECHT geprüfte AM Halbierung gesehen.
    Ich glaube auch nicht das diese amtlich genehmigt waren, dann gäbe es wenigstens eine Fußnote im Michel. Was mit in der Zeit bei Markenmangel unterkam waren Barfrankaturen und der obligatorische "Gebühr bezahlt -Zettel", welcher ja auf Grund der Situation 1945 ein gängiges Mittel war, schon deshalb denke ich hätte der Postbeamte nicht auf Gutwill zur Schere gegriffen, besonders ohne das ok von oben. Bei Markenmangel habe ich einiges an Teilbarfrankaturen in der Hand gehabt aber keine Halbierung.
    Besonders der linke Brief scheint mir sehr vom DSWA Wanderstempel inspiriert. Ansonsten sind solche Dinge leicht auch heute zu produzieren, einen Brief ordnungsgemäß frankieren, dann kann man zusätzlich allen Blödsinn draufkleben, ich hatte mal einen ganzen Stapel Hitler-"Halbierungen" auf Brief in einer Sammlung.
    Aber bevor man sich zu tief in die Nesseln setzt würde ich mal unverbindlich beim Herrn Wehner anfragen ob das irgendwo amtlich zulässig war, in der Regel erhält man auch die nötige Antwort und dann bringt es mit aktuellem KB oder FA sowieso richtige Preise, während die Spielerein keinen Fünfer einbringen,- ohne Prüfung.
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    Hallo,
    Mit Halbierungen ist immer so eine Sache, ich für meinen Teil habe noch keine ECHT geprüfte AM Halbierung gesehen.
    Ich glaube auch nicht das diese amtlich genehmigt waren, dann gäbe es wenigstens eine Fußnote im Michel. Was mit in der Zeit bei Markenmangel unterkam waren Barfrankaturen und der obligatorische "Gebühr bezahlt -Zettel", welcher ja auf Grund der Situation 1945 ein gängiges Mittel war, schon deshalb denke ich hätte der Postbeamte nicht auf Gutwill zur Schere gegriffen, besonders ohne das ok von oben. Bei Markenmangel habe ich einiges an Teilbarfrankaturen in der Hand gehabt aber keine Halbierung.
    Besonders der linke Brief scheint mir sehr vom DSWA Wanderstempel inspiriert. Ansonsten sind solche Dinge leicht auch heute zu produzieren, einen Brief ordnungsgemäß frankieren, dann kann man zusätzlich allen Blödsinn draufkleben, ich hatte mal einen ganzen Stapel Hitler-"Halbierungen" auf Brief in einer Sammlung.
    Aber bevor man sich zu tief in die Nesseln setzt würde ich mal unverbindlich beim Herrn Wehner anfragen ob das irgendwo amtlich zulässig war, in der Regel erhält man auch die nötige Antwort und dann bringt es mit aktuellem KB oder FA sowieso richtige Preise, während die Spielerein keinen Fünfer einbringen,- ohne Prüfung.
    • Erstellt am 06.07.2016 um 11:51
    • #594984
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  • briefmarkenjunky

    287 Beiträge

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    • Erstellt am 06.07.2016 um 12:41
    • #594996
    Meiner Meinung nach einfach nur eine Spielerei ,kann aber durchaus zeitgerecht sein ...ich persönlich hätte in meiner aktiven Zeit nicht mehr als 5 € dafür ausgeben ...
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    Meiner Meinung nach einfach nur eine Spielerei ,kann aber durchaus zeitgerecht sein ...ich persönlich hätte in meiner aktiven Zeit nicht mehr als 5 € dafür ausgeben ...
    • Erstellt am 06.07.2016 um 16:23
    • #595004
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  • stampomaniac

    1 Beitrag

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    • Erstellt am 07.07.2016 um 02:45
    • #595015
    Hallo,

    nach Ihrer Frage per mail, hier mal meine Einschätzung. Ich teile in weiten Teilen die von abi-philafan. Also letztendlich hilft nur, sich mit Herrn Wehner in Verbindung zu setzen. Der hilft sicher gerne, gut und unproblematisch weiter. Letztendlich lassen sich geprüfte Belege auch immer deutlich besser verkaufen. Und wenns nur Spielerei ist, wie ich vermute, schadet man keinem gutgläubigen Sammler, was allen das Wichtigste sein sollte. Das beiliegende Schreiben bedeutet gar nichts. Ohne jemandem was unterstellen zu wollen, aber das einzig halbwegs amtliche daran ist das Briefpapier. Der Rest kann irgendwann, auf einem leeren Briefbogen, von irgendwem geschrieben worden sein. Da hab ich schon wesentlich bessere "Pferchen ko... sehen!":D Aber selbst wenn wir mal annehmen das Postamtsschreiben von 1955 (!!!) ist echt, so ist schon der Anfang "...soweit erinnerlich" doch mehr als vage und bedeutet nichts.
    Der Stempel aus Glandorf hat allerdings nichts mit DSWA zu tun, sondern ist ein Ortsnotstempel der in Verbindung mit einem 35 mm Skelett-Stempel mit Datum, von Juli 1945 bis zum eintreffen des Normstempels am 25.3.49 in Glandorf verwendet wurde. Er wurde auch noch nach März 1949 für Sammlerpost verwendet, dabei allerdings mit einem kleineren Skelett-Stempel.
    Ist der Skelett-Stempel bei dir also unter 35 mm, weist du jetzt schon das es sich um eine Spielerei nach Ausserkurssetzung der Marke handelt:yes:
    Wie schon geschrieben: Einfach den Prüfer fragen!
    So, ich mach dann mal weiter :pc_user:
  • oisch

    66 Beiträge

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    Hallo,

    nach Ihrer Frage per mail, hier mal meine Einschätzung. Ich teile in weiten Teilen die von abi-philafan. Also letztendlich hilft nur, sich mit Herrn Wehner in Verbindung zu setzen. Der hilft sicher gerne, gut und unproblematisch weiter. Letztendlich lassen sich geprüfte Belege auch immer deutlich besser verkaufen. Und wenns nur Spielerei ist, wie ich vermute, schadet man keinem gutgläubigen Sammler, was allen das Wichtigste sein sollte. Das beiliegende Schreiben bedeutet gar nichts. Ohne jemandem was unterstellen zu wollen, aber das einzig halbwegs amtliche daran ist das Briefpapier. Der Rest kann irgendwann, auf einem leeren Briefbogen, von irgendwem geschrieben worden sein. Da hab ich schon wesentlich bessere "Pferchen ko... sehen!":D Aber selbst wenn wir mal annehmen das Postamtsschreiben von 1955 (!!!) ist echt, so ist schon der Anfang "...soweit erinnerlich" doch mehr als vage und bedeutet nichts.
    Der Stempel aus Glandorf hat allerdings nichts mit DSWA zu tun, sondern ist ein Ortsnotstempel der in Verbindung mit einem 35 mm Skelett-Stempel mit Datum, von Juli 1945 bis zum eintreffen des Normstempels am 25.3.49 in Glandorf verwendet wurde. Er wurde auch noch nach März 1949 für Sammlerpost verwendet, dabei allerdings mit einem kleineren Skelett-Stempel.
    Ist der Skelett-Stempel bei dir also unter 35 mm, weist du jetzt schon das es sich um eine Spielerei nach Ausserkurssetzung der Marke handelt:yes:
    Wie schon geschrieben: Einfach den Prüfer fragen!
    So, ich mach dann mal weiter :pc_user:
    • Erstellt am 07.07.2016 um 07:44
    • #595040
    Laut AM Post Handbuch "Die AM-Post-Marken in Deutschland 1945 / 1946"
    von Bockholdt, Hettler, Mücke, Schmidt und Wiegand, 1. Auflage 2000 S. 167,
    waren Halbierungen von AM-Post Marken nicht zulässig.
    Entsprechend Belege waren mit dem 1,5 fachem Strafporto zu taxieren und an den Abxsender zurück zu geben. Durchgerutschte Exemplare kommen vor und sind als philatelistische Spielereien zu betrachten
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    Laut AM Post Handbuch "Die AM-Post-Marken in Deutschland 1945 / 1946"
    von Bockholdt, Hettler, Mücke, Schmidt und Wiegand, 1. Auflage 2000 S. 167,
    waren Halbierungen von AM-Post Marken nicht zulässig.
    Entsprechend Belege waren mit dem 1,5 fachem Strafporto zu taxieren und an den Abxsender zurück zu geben. Durchgerutschte Exemplare kommen vor und sind als philatelistische Spielereien zu betrachten
    • Erstellt am 09.07.2016 um 12:38
    • #595263
    Die Informationen sind nicht mehr verfügbar, da das Konto dieses Benutzers gelöscht wird (DSGVO-Grundverordnung).

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