noch n' Gedicht

  • martin52

    1769 messaggi

    Svizzera

    Dies ist die aktuelle Titelseite meines Lieblings-Briefmarkenmagazins
    ::deal:

    Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da,
    Er bringt uns Wind, hei hussassa!
    Schüttelt ab die Blätter,
    Bringt uns Regenwetter.
    Heia hussassa, der Herbst ist da!
  • Account eliminato
    Account eliminato

    0 messaggi

    Germania

    Dies ist die aktuelle Titelseite meines Lieblings-Briefmarkenmagazins
    ::deal:

    Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da,
    Er bringt uns Wind, hei hussassa!
    Schüttelt ab die Blätter,
    Bringt uns Regenwetter.
    Heia hussassa, der Herbst ist da!
    • Creato 2 set 2014 a 17:46
    • #516117
    Le informazioni non sono più disponibili perché l'account di questo utente è stato eliminato (Regolamento RGPD).
  • Account eliminato
    Account eliminato

    0 messaggi

    Germania

    Le informazioni non sono più disponibili perché l'account di questo utente è stato eliminato (Regolamento RGPD).
    • Creato 3 set 2014 a 07:00
    • #516165
    Le informazioni non sono più disponibili perché l'account di questo utente è stato eliminato (Regolamento RGPD).
  • martin52

    1769 messaggi

    Svizzera

    Dies ist die aktuelle Titelseite meines Lieblings-Briefmarkenmagazins
    ::deal:

    Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da,
    Er bringt uns Wind, hei hussassa!
    Schüttelt ab die Blätter,
    Bringt uns Regenwetter.
    Heia hussassa, der Herbst ist da!
    • Creato 2 set 2014 a 17:46
    • #516117
    Heute morgen war hier herum der erste Nebel, der - zwar harmlos - sich dennoch bis jetzt um 11.20 noch nicht aufgelöst hat, obwohl wir auf fast 600 m sind.

    Weil es gerade passt, füge ich mein ABSOLUTES LIEBLINGSGEDICHT an, in der Hoffnung, ein paar von Euch sind dazu motiviert, das Eure zum Besten zu geben.
    :deal:




    Theodor Storm (1817 – 1888)

    HERBST



    Schon ins Land der Pyramiden

    Flohn die Störche übers Meer;

    Schwalbenflug ist längst geschieden,

    Auch die Lerche singt nicht mehr.



    Seufzend in geheimer Klage

    Streift der Wind das letzte Grün;

    Und die süßen Sommertage,

    Ach, sie sind dahin, dahin!



    Nebel hat den Wald verschlungen.

    Der dein stillstes Glück gesehn;

    Ganz in Duft und Dämmerungen

    Will die schöne Welt vergehn.



    Nur noch einmal bricht die Sonne

    Unaufhaltsam durch den Duft,

    Und ein Strahl der alten Wonne

    Rieselt über Tal und Kluft.



    Und es leuchten Wald und Heide,

    Dass man sicher glauben mag,

    Hinter allem Winterleide

    Lieg‘ ein ferner Frühlingstag.

    (1845)

  • martin52

    1769 messaggi

    Svizzera

    Heute morgen war hier herum der erste Nebel, der - zwar harmlos - sich dennoch bis jetzt um 11.20 noch nicht aufgelöst hat, obwohl wir auf fast 600 m sind.

    Weil es gerade passt, füge ich mein ABSOLUTES LIEBLINGSGEDICHT an, in der Hoffnung, ein paar von Euch sind dazu motiviert, das Eure zum Besten zu geben.
    :deal:




    Theodor Storm (1817 – 1888)

    HERBST



    Schon ins Land der Pyramiden

    Flohn die Störche übers Meer;

    Schwalbenflug ist längst geschieden,

    Auch die Lerche singt nicht mehr.



    Seufzend in geheimer Klage

    Streift der Wind das letzte Grün;

    Und die süßen Sommertage,

    Ach, sie sind dahin, dahin!



    Nebel hat den Wald verschlungen.

    Der dein stillstes Glück gesehn;

    Ganz in Duft und Dämmerungen

    Will die schöne Welt vergehn.



    Nur noch einmal bricht die Sonne

    Unaufhaltsam durch den Duft,

    Und ein Strahl der alten Wonne

    Rieselt über Tal und Kluft.



    Und es leuchten Wald und Heide,

    Dass man sicher glauben mag,

    Hinter allem Winterleide

    Lieg‘ ein ferner Frühlingstag.

    (1845)

    • Creato 28 set 2014 a 05:22
    • #519059
    DAS kann ich mir nadürlsch nicht entgehen lassen :D

    mein Lieblingsgedicht so übersetzt, dass IHR ALLE es auch versteht:


    Deodor Sdorm (1817 – 1888)

    HERBSD



    Schon ins Lann dor Büramidn

    Flohn de Schdörche übers Meer;

    Schwalbenflug isd längsd geschiedn,

    Och de Lerche singd nischd mehr.



    Seufzenn in geheimer Glage

    Schdreifd dor Winn das ledzde Grün;

    Unn de süßn Sommerdage,

    Ach, sie sinn dahin, dahin!



    Nebl had den Wald verschlungn.

    Dor deen schdillschdes Glügg gesehn;

    Ganz in Dufd unn Dämmerungn

    Will de schöne Weld vergehn.



    Nur noch eenmal brischd de Sonne

    Unaufhaldsam durch den Dufd,

    Unn een Schdrahl dor aldn Wonne

    Rieseld über Dal unn Glufd.



    Unn es leuchdn Wald unn Heide,

    Dass man sischer glaubn mag,

    Hindor allem Winderleide

    Lieg‘ een ferner Frühlingschdag.

    (1845)