SCHWEIZER BRIEFE MIT RECHTECKIGEM STEMPEL SBE?

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    Germania

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  • LenzMontagny

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    Francia

    Guten Tag

    Diese rechteckigen Stempel sind "Bahnstempel" . In der Schweiz nahm die Bahn die Post entgegen und es gab sogar Bahnwagons mit Briefkasten. Musste ein B rief schnell mal von Horgen Oberdorf nach ?? gab man ihn auf dem Bahnhof ab und der Brief ging mit dem nächsten Zug weg.

    Zitat Wikipedia - Auszug:
    "Bahnpostwagen wurden erstmals 1857 bei der Schweizerischen Nordostbahn auf der Strecke Zürich–Baden–Brugg eingesetzt. Die Einrichtung der Bahnpostwagen war äusserst karg. Die ersten Bahnpostwagen befanden sich im Eigentum der Bahngesellschaften, und die Schweizer PTT hatte die Verzinsung der Anschaffungskosten, die Abschreibungsbeträge sowie den Unterhalt zu übernehmen. 1866 kaufte die Post alle damals verkehrenden 24 Bahnpostwagen den Bahngesellschaften ab und gab den Bau von zehn neuen Wagen in Auftrag, welche einen Stückraum, ein Sackabteil, einen Büroraum und einen Kleiderraum mit Abort enthielten. ...
    ....
    1990 verkehrten täglich 640 Bahnpost- und Postgüterwagen auf dem Netz der SBB und 51 bei den Privatbahnen. Die von den SBB geführten Bahnpostwagen legten pro Jahr rund 33 Millionen Kilometer zurück, und 440 Mitarbeiter arbeiteten regelmässig im Fahrdienst. Die PTT war mit ihrer Brief- und Paketpost der grösste Kunde der Bahn.

    Mit der Zentralisierung der Sortierung der Pakete und später der Briefpost in einigen über das Land verteilten Paket- und Briefpostzentren entfielen immer mehr Bahnpostkurse, und Anfang August 2004, mit der Verlegung des Zeitungstransports von der Schiene auf die Strasse, war die Epoche der begleiteten Bahnpostwagen in der Schweiz zu Ende.

    Zwar wird auch heute noch die Post zwischen den Sortierzentren per Bahn befördert, aber nicht mehr im Zug sortiert. Für die Briefpost kommen grösstenteils noch die typischen Postwagen zum Einsatz, die mit speziellen Gitterrollpaletten beladen werden. Für die Paketpost kommen Containertragwagen zum Einsatz, die mit posteigenen Wechselbehältern beladen werden."
    St. Peter war eine kleine Gemeinde in Graubünden und hatte tatsächlich damals keinen Datumsstempel, Viele alte Briefe in der Schweiz wurden mit den sogenannten Stab-Stempeln entwertet.
  • goafgo

    36 messaggi

    Germania

    Guten Tag

    Diese rechteckigen Stempel sind "Bahnstempel" . In der Schweiz nahm die Bahn die Post entgegen und es gab sogar Bahnwagons mit Briefkasten. Musste ein B rief schnell mal von Horgen Oberdorf nach ?? gab man ihn auf dem Bahnhof ab und der Brief ging mit dem nächsten Zug weg.

    Zitat Wikipedia - Auszug:
    "Bahnpostwagen wurden erstmals 1857 bei der Schweizerischen Nordostbahn auf der Strecke Zürich–Baden–Brugg eingesetzt. Die Einrichtung der Bahnpostwagen war äusserst karg. Die ersten Bahnpostwagen befanden sich im Eigentum der Bahngesellschaften, und die Schweizer PTT hatte die Verzinsung der Anschaffungskosten, die Abschreibungsbeträge sowie den Unterhalt zu übernehmen. 1866 kaufte die Post alle damals verkehrenden 24 Bahnpostwagen den Bahngesellschaften ab und gab den Bau von zehn neuen Wagen in Auftrag, welche einen Stückraum, ein Sackabteil, einen Büroraum und einen Kleiderraum mit Abort enthielten. ...
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    1990 verkehrten täglich 640 Bahnpost- und Postgüterwagen auf dem Netz der SBB und 51 bei den Privatbahnen. Die von den SBB geführten Bahnpostwagen legten pro Jahr rund 33 Millionen Kilometer zurück, und 440 Mitarbeiter arbeiteten regelmässig im Fahrdienst. Die PTT war mit ihrer Brief- und Paketpost der grösste Kunde der Bahn.

    Mit der Zentralisierung der Sortierung der Pakete und später der Briefpost in einigen über das Land verteilten Paket- und Briefpostzentren entfielen immer mehr Bahnpostkurse, und Anfang August 2004, mit der Verlegung des Zeitungstransports von der Schiene auf die Strasse, war die Epoche der begleiteten Bahnpostwagen in der Schweiz zu Ende.

    Zwar wird auch heute noch die Post zwischen den Sortierzentren per Bahn befördert, aber nicht mehr im Zug sortiert. Für die Briefpost kommen grösstenteils noch die typischen Postwagen zum Einsatz, die mit speziellen Gitterrollpaletten beladen werden. Für die Paketpost kommen Containertragwagen zum Einsatz, die mit posteigenen Wechselbehältern beladen werden."
    St. Peter war eine kleine Gemeinde in Graubünden und hatte tatsächlich damals keinen Datumsstempel, Viele alte Briefe in der Schweiz wurden mit den sogenannten Stab-Stempeln entwertet.
    • Creato 12 nov 2017 a 07:45
    • #778361
    Hallo Martin,

    das habe ich auch nicht gewusst, da ist man wieder etwas klüger. Eine sehr informative Antwort.

    Wie schön, dass die Sammler auf Del Campe sich aufeinander verlassen können.

    Viele Grüße ....Anne
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    Germania

    Guten Tag

    Diese rechteckigen Stempel sind "Bahnstempel" . In der Schweiz nahm die Bahn die Post entgegen und es gab sogar Bahnwagons mit Briefkasten. Musste ein B rief schnell mal von Horgen Oberdorf nach ?? gab man ihn auf dem Bahnhof ab und der Brief ging mit dem nächsten Zug weg.

    Zitat Wikipedia - Auszug:
    "Bahnpostwagen wurden erstmals 1857 bei der Schweizerischen Nordostbahn auf der Strecke Zürich–Baden–Brugg eingesetzt. Die Einrichtung der Bahnpostwagen war äusserst karg. Die ersten Bahnpostwagen befanden sich im Eigentum der Bahngesellschaften, und die Schweizer PTT hatte die Verzinsung der Anschaffungskosten, die Abschreibungsbeträge sowie den Unterhalt zu übernehmen. 1866 kaufte die Post alle damals verkehrenden 24 Bahnpostwagen den Bahngesellschaften ab und gab den Bau von zehn neuen Wagen in Auftrag, welche einen Stückraum, ein Sackabteil, einen Büroraum und einen Kleiderraum mit Abort enthielten. ...
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    1990 verkehrten täglich 640 Bahnpost- und Postgüterwagen auf dem Netz der SBB und 51 bei den Privatbahnen. Die von den SBB geführten Bahnpostwagen legten pro Jahr rund 33 Millionen Kilometer zurück, und 440 Mitarbeiter arbeiteten regelmässig im Fahrdienst. Die PTT war mit ihrer Brief- und Paketpost der grösste Kunde der Bahn.

    Mit der Zentralisierung der Sortierung der Pakete und später der Briefpost in einigen über das Land verteilten Paket- und Briefpostzentren entfielen immer mehr Bahnpostkurse, und Anfang August 2004, mit der Verlegung des Zeitungstransports von der Schiene auf die Strasse, war die Epoche der begleiteten Bahnpostwagen in der Schweiz zu Ende.

    Zwar wird auch heute noch die Post zwischen den Sortierzentren per Bahn befördert, aber nicht mehr im Zug sortiert. Für die Briefpost kommen grösstenteils noch die typischen Postwagen zum Einsatz, die mit speziellen Gitterrollpaletten beladen werden. Für die Paketpost kommen Containertragwagen zum Einsatz, die mit posteigenen Wechselbehältern beladen werden."
    St. Peter war eine kleine Gemeinde in Graubünden und hatte tatsächlich damals keinen Datumsstempel, Viele alte Briefe in der Schweiz wurden mit den sogenannten Stab-Stempeln entwertet.
    • Creato 12 nov 2017 a 07:45
    • #778361
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    Germania

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    Diese rechteckigen Stempel sind "Bahnstempel" . In der Schweiz nahm die Bahn die Post entgegen und es gab sogar Bahnwagons mit Briefkasten. Musste ein B rief schnell mal von Horgen Oberdorf nach ?? gab man ihn auf dem Bahnhof ab und der Brief ging mit dem nächsten Zug weg.

    Zitat Wikipedia - Auszug:
    "Bahnpostwagen wurden erstmals 1857 bei der Schweizerischen Nordostbahn auf der Strecke Zürich–Baden–Brugg eingesetzt. Die Einrichtung der Bahnpostwagen war äusserst karg. Die ersten Bahnpostwagen befanden sich im Eigentum der Bahngesellschaften, und die Schweizer PTT hatte die Verzinsung der Anschaffungskosten, die Abschreibungsbeträge sowie den Unterhalt zu übernehmen. 1866 kaufte die Post alle damals verkehrenden 24 Bahnpostwagen den Bahngesellschaften ab und gab den Bau von zehn neuen Wagen in Auftrag, welche einen Stückraum, ein Sackabteil, einen Büroraum und einen Kleiderraum mit Abort enthielten. ...
    ....
    1990 verkehrten täglich 640 Bahnpost- und Postgüterwagen auf dem Netz der SBB und 51 bei den Privatbahnen. Die von den SBB geführten Bahnpostwagen legten pro Jahr rund 33 Millionen Kilometer zurück, und 440 Mitarbeiter arbeiteten regelmässig im Fahrdienst. Die PTT war mit ihrer Brief- und Paketpost der grösste Kunde der Bahn.

    Mit der Zentralisierung der Sortierung der Pakete und später der Briefpost in einigen über das Land verteilten Paket- und Briefpostzentren entfielen immer mehr Bahnpostkurse, und Anfang August 2004, mit der Verlegung des Zeitungstransports von der Schiene auf die Strasse, war die Epoche der begleiteten Bahnpostwagen in der Schweiz zu Ende.

    Zwar wird auch heute noch die Post zwischen den Sortierzentren per Bahn befördert, aber nicht mehr im Zug sortiert. Für die Briefpost kommen grösstenteils noch die typischen Postwagen zum Einsatz, die mit speziellen Gitterrollpaletten beladen werden. Für die Paketpost kommen Containertragwagen zum Einsatz, die mit posteigenen Wechselbehältern beladen werden."
    St. Peter war eine kleine Gemeinde in Graubünden und hatte tatsächlich damals keinen Datumsstempel, Viele alte Briefe in der Schweiz wurden mit den sogenannten Stab-Stempeln entwertet.
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    Austria

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